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Dieses Thema hat 4 Antworten
und wurde 1.531 mal aufgerufen
 Trauriges, Besinnliches, Ärgerliches
connie Offline




Beiträge: 2.614

15.05.2010 22:23
RE: Ich hätte heulen können Antworten

Ich weiß nicht wer heute auch Hundkatzemaus auf VOX gesehen hat, aber ein Bericht in dieser Sendung hat mich total schockiert, wütend gemacht, fast zum heulen gebracht.

Hier die Beschreibung zu diesem Bericht:
Im kleinen Ort Schlesen nahe Kiel lebt die ehemalige Tierheimleiterin Johanna Schröder. Als Tierschützerin mit Leib und Seele pflegt sie auch nach ihrer Amtszeit immer wieder Hunde, die aus schlechter Haltung stammen und ist dabei schon oft mit Tierleid konfrontiert worden. Was sie vor einigen Tagen mit ansehen musste, hat sie dennoch zutiefst erschüttert.

Weil sie für eine Bekannte einen Yorkshire Terrier suchte, stieß Johanna auf eine Frau, die einen solchen zu vermitteln hatte. Als die Tierschützerin das Gelände und das Haus der Frau betrat, traute sie ihren Augen kaum: In heruntergekommenen, verdreckten und beengten Verhältnissen fand sie bei der dubiosen Hundehalterin etwa 50 bis 60 scheue und kranke Hunde verschiedenster Rassen vor, die größtenteils in einem Gartenhaus und zum Teil auch in Zimmern des Hauses eingesperrt waren. Offenbar handelte es sich um ausgemusterte Zuchthündinnen und um Nachzuchten.

Johanna merkte sofort, dass sie an eine Massenhundezucht geraten war, wusste aber, dass sie alleine nicht viel ausrichten konnte. Unter dem Vorwand, sie weitervermitteln zu wollen, nahm sie sieben Hunde mit und bat den hundkatzemaus-Tierschutzexperten Frank Weber um Hilfe.

Weil sie nie viel Kontakt zu Menschen hatten, sind die Hunde körperlich und seelisch verkümmert. Und obwohl der Züchterin vom Amtstierarzt schon längst die Auflage erteilt wurde, ihren Hundebestand auf zehn Tiere zu reduzieren, hat sich bislang nichts getan.

Mission mit versteckter Kamera

Am liebsten würde Johanna noch einmal zu der Massenzüchterin fahren und alle Hunde freikaufen, doch das ist keine Lösung. Denn so lange solche Leute Geld damit verdienen, werden weiter Tiere "produziert". Frank Weber, Johanna, ihre Tochter Karen und deren Mann Andreas entwerfen deshalb einen Plan: Mit versteckten Kameras und Mikrofonen bewaffnet möchten sie das Haus der Hundehändlerin betreten, Beweismaterial für den Amtstierarzt liefern und einige Hunde mitnehmen.

Während Karens Mann mit einem Wagen voller Transportboxen vor der Haustür wartet, treten Johanna, Karen und Frank ein. Der hundkatzemaus-Tierschutzexperte wurde als Freund angekündigt, der sich für die Hunde interessiert. Die Frau schöpft keinen Verdacht und scheint froh zu sein, dass die Besucher ihr gleich 20 Hunde abkaufen wollen. In ihrem Haus ist von den Hunden allerdings weit und breit keine Spur.

Nach der Unterzeichung der Kaufverträge führt die Hundehändlerin und eine Helferin die drei Besucher direkt zu einem alten Bretterverschlag, aus dem sie nach und nach verdreckte und deutlich geschwächte Hunde herausholen und in den Transporter der Schröders setzen. Die Frauen wirken gehetzt und an der Art, wie sie die Tiere anfassen, ist zu erkennen, welch geringen Stellenwert die Hunde für sie haben. Alles was für sie momentan zu zählen scheint, ist die Aussicht, gleich 20 Hunde auf einen Schlag loszuwerden. Wo die Tiere hingebracht werden, ist ihnen egal.

Eine stark abgemagerte Basset-Hündin bildet den Abschluss der Verladeaktion. Während die Schröders Gas geben und die Hunde in Sicherheit bringen, geht Frank Weber zurück zum Haus, um die Massenzüchterin und ihre Helferin zur Rede zu stellen. Beim Anblick des Kamerateams flüchten diese jedoch ins Haus. Der hundkatzemaus-Tierschutzexperte ist fassungslos. Er kann es kaum erwarten, beim zuständigen Amtstierarzt zu beantragen, dass gegen die skrupellose Züchterin ein Tierhaltungsverbot verhängt wird.


Die schwierigsten Fälle kommen bei Johanna oder in anderen Pflegestellen unter. Hunde, die in einem besseren Zustand sind und schnell vermittelt werden können, werden ins Tierheim Schleswig gebracht. Für den einen oder anderen gibt es sogar schon Interessenten! Obwohl die Hunde bisher nur schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht haben, sind sie zwar scheu, aber freundlich. Sie genießen es sichtlich, das erste Mal gestreichelt zu werden und Gras unter den Pfoten zu fühlen. Wie tief ihre Seelen verletzt sind, werden sie jedoch nie mitteilen können.

Die Hündin, die am schlechtesten von allen aussieht, bringt Frank Weber direkt zum Tierarzt. Es ist die Basset-Hündin, die von den Tierschützern mittlerweile Bessy getauft worden ist. Stark entzündete Augen, ein bis zum Boden hängendes Gesäuge und die komplett verkümmerte Muskulatur sprechen Bände: Bessy wurde ihr Leben lang als Gebärmaschine gehalten. Umso erstaunlicher ist es, wie brav sie die Untersuchungen über sich ergehen lässt. Sie ist einfach nur dankbar für die Zuwendung.

Haben Sie ein Herz für Bessy und die anderen Hunde?
Informationen zur Vermittlung der Hunde finden Sie auf den Webseiten des » Tierheims Schleswig und des » Franziskustierheims Hamburg !

Ich hoffe nur inständig, dass für diese Frau wirklich ein absolutes Tierhaltungsverbot ausgesprochen wird und sie eine gerechte Strafe bekommt.

Liebe Grüße

Connie und ihre Tami

Kira und Robbi Offline




Beiträge: 52

15.05.2010 23:03
#2 RE: Ich hätte heulen können Antworten

Ich bin:nudelholz:wenn ich so was höre.

Wie kann es sein, das solche Leute so lange damit ungestraft davon kommen?
So etwas gehört Geldgierige Schweine

VG
Martina mit Kira und Robbi

rth Offline




Beiträge: 4.881

16.05.2010 01:00
#3 RE: Ich hätte heulen können Antworten

Ich habe die Sendung heute während meiner samstäglichen Putzarbeiten auch gesehen.
Es ist gut, daß mal wieder über solche Hunde-Vermehrer berichtet worden ist. Vielleicht macht sich manch Einer doch mal Gedanken darüber, ob er sich wirklich von solcher Stelle einen Hund holt.

Für die 20 Hunde, die während dieser Sendung dort rausgeholt worden sind, wünsche ich mir, dass sie ganz schnell ein verständnisvolles und zuverlässiges neues Zuhause finden.

Und für die anderen Hunde, die bei dieser Aktion noch nicht gerettet werden konnten, wünsche ich mir, dass auch für sie bald ein glückliches Ende in Sicht ist.

Es ist immer wieder einfach nicht zu fassen, wie herzlos und grausam Menschen sein können ...

Liebe Grüße - Karin :hund:

Connyseva Offline



Beiträge: 423

16.05.2010 10:44
#4 RE: Ich hätte heulen können Antworten

Ich hab es leider nicht gesehen. Die Schilderungen sind allerdings schon Grund genug, unbändige Wut zu bekommen. Es erinnert mich an einen Fall aus Sachsen-Anhalt der auch durch die Medien ging, man aber dennoch sehr lange gebraucht hat, diesem Menschen? die Tiere wegzunehmen. Unklar ist allerdings, ob er inzwischen nicht wieder Hunde "sammelt". Für meine Begriffe, mahlen die Mühlen zu langsam und sind die Gesetze zu lasch, wenn es um Tierschutz geht.Hoffentlich, können die anderen Hunde gerettet und in liebe Familien vermittelt werden!!!


wütende und traurige Grüße von
Conny und den beiden Lieblingen Eva und Adam

:nudelholz:

Wenn Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.

Gregor und Peggy Offline




Beiträge: 456

16.05.2010 23:36
#5 RE: Ich hätte heulen können Antworten

ich habs auch gesehen und es fehlen mir die Worte bei so etwas:schluchz::nudelholz:
Ich denke, so etwas gibt es sehr viel, grad hier an den Grenzen zu Polen und Tschechland etc.
So wollen wir hoffen, dass durch solch Fernsehberichte die Menschen aufgerüttelt werden... und ich hoff vorallem, dass all diese Hunde ein glückliches Zuhause finden werden :trost:


Belaste Dich nicht mit Hass; er ist eine schwerere Bürde als Du denkst !

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