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Dieses Thema hat 1 Antworten
und wurde 254 mal aufgerufen
 Trauriges, Besinnliches, Ärgerliches
connie Offline




Beiträge: 2.614

02.06.2009 23:21
RE: Ein kleines Happyend??? Antworten

Ich bin echt im Zwiespalt der Gefühle. Und weiß nicht ob ich mich darüber freuen soll.

War heute mal wieder im Garten und habe mich mit meinem Nachbarn unterhalten. Und erfahre: der Wilfried hat seinen Garten abgegeben.
Der kann bleiben wo der Pfeffer wächst, aber was ist mit Fimpi??????

Zur Erklärung: dass sich jemand der alleine ist ein Haustier anschafft, sehr schön. Auch dass man Vorstellungen hat, welches und wie es aussehen soll, klar. Habe ich vollstes Verständnis.
Kein Verständnis habe ich aber dafür, dass man sich ein Tier anschafft ohne zu fragen, ob es zu einem passt. Dass er eine dreifarbige Katze wollte, ok. Findet man bestimmt auch z.B. im Tierheim. Wo man mir auch sagen kann ob es eine Wohnungskatze oder ein Freigänger ist.
Aber ne, er mußte natürlich von privat eine kleine Katze holen, Mutter Wohnungskatze, Vater Streuner. Keine Ahnung wie der reingekommen ist. Aber eine Wohnungskatze nicht zu kastrieren ist ja schon das Allerletzte.

Und es kam wie es kommen mußte, Fimpi hatte das "Blut" ihres Vaters, sie ist ein Streuner. Fast 2 Jahre hat es gedauert bis er das kapiert hat. Als sie immer aggresiver wurde.
Also hat er in seinem Gartenhaus eine Katzenklappe eingebaut, Körbchen, Futter usw. und Fimpi zog um. Da die Siedlung im Wald liegt konnte auch nichts passieren. Und Fimpi war glücklich. Konnte den ganzen Tag rumstreunen und hatte doch ihr Zuhause, wo auch im Winter geheizt wurde.

Nur er war nicht glücklich, war halt nicht das was er sich erwartet hatte. Und er verlor das Interesse, fütterte sie jeden Tag, aber sonst.....

Nur zu gut erinnere ich mich daran, als Fimpi humpelnd und jammernd durch die Siedlung lief, mit Schmerzen in einem Vorderbein. Darauf angesprochen sagte er: was soll ich da machen? A......!
Zum Glück hatte Fimpi Freunde (auch mich), die ihr helfen wollten. Na da hatten wir uns was vorgenommen.
In die Box? Ein Tiger war nichts dagegen.
Mein TA gab mir ein Beruhigungsmittel. Fimpi rührte zielstrebig nichts an, wo davon was drin war. Es war zum Verzweifeln.
Mein TA gab mir dann Tabletten, gegen die Schmerzen. Meinte: wenn das nichts hilft bleibt nur dass ich mit Kächer komme und wir sie fangen und betäuben. Aber das wird dann der Megastress für sie.
Waren wir froh dass die Tabletten geholfen haben.
Was der Besitzer zu hören bekommen hat könnt ihr euch sicher vorstellen.

Und nun ist er weg. Zum Glück sind da 3 Gartenbesitzer, die sich um sie kümmern, sie füttern und wo sie einen Unterschlupf hat.
Sie ins Tierheim bringen, ich glaube das würde sie nicht überleben. Sie liebt ihre Freiheit doch so sehr. Eingesperrt dreht sie durch. Aber sie doch erst ca 10 Jahre alt, wird das bis zu ihrem Lebensende so bleiben?
Ich werde das mulmige Gefühl nicht los, aber wie ihr helfen?

Das ist die kleine Fimpi:

Liebe Grüße

Connie und ihre Tami

rth Offline




Beiträge: 4.881

03.06.2009 01:09
#2 RE: Ein kleines Happyend??? Antworten

Zehn Jahre ist Fimpi jetzt? Wenn sie gesund bleibt, kann sie also noch gut ca. 8 Jahre leben ...
Ich wünsche ihr, dass sich jemand für sie verantwortlich fühlt und für sie sorgen wird ... :schluchz:

Liebe Grüße - Karin :hund:

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